Waldkrankenhaus Roßbach
Nach seiner Schließung im Jahr 2002 ist das denkmalgeschützte Waldkrankenhaus in Roßbach/Sieg größtenteils ungenutzt und verfällt allmählich. Eine Aktivierungswerkstatt im Rahmen der REGIONALE 2025 verfolgt das Ziel, exemplarische Lösungsansätze für das ehemalige Waldkrankenhaus zu entwickeln.
Unser Vorschlag „Act Now” sieht eine schrittweise Umsetzung notwendiger Maßnahmen unter Einbeziehung verschiedener Akteure vor. Zunächst sollen große Teile des Gebäudeensembles geschützt und gesichert werden, bevor Wohn- und Werkstattnutzungen folgen. Anschließend wird die notwendige Infrastruktur hergestellt, um sukzessive Räume und Gebäudeteile zu sanieren und nutzbar zu machen, sodass das Haus schnellstmöglich wieder zugänglich ist.
| Workshop | 2025 |
| Auslober | Klinken Stadt Köln |
Jugendhaus Sürth
Der miteinander leben e.V. ist vor Ort seit über 50 Jahren ein Ansprechpartner und Mitgestalter für inklusives miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Aufgrund der älter werdenden Menschen in den Wohngemeinschaften des Vereins, soll die Erweiterung des bestehenden Jugendhauses Raum für ein tagestrukturierendes, inklusives Angebot auch für ältere Menschen geben.
Das schmale Baufeld neben dem Bestand wird mit einem rechteckigen Volumen belegt. Der Grundriss ist eine Abfolge von fünf Räumen, die sich durch verschiedene Deckenformen abzeichnen und nach Bedarf zusammen schalten lassen, um eine größt mögliche Nutzungsoffenheit zu erreichen.
| Realisierung | 2021-2025 |
| Nutzung | Jugendhaus |
| Kollaboration | |
| Bauleute | miteinander leben e.V. |
Stadtteilzentrum Rothenburgsort
Der Entwurf des Stadtteilhauses orientiert sich in Lage und Ausrichtung genau am Baumbestand – kein Baum wird gefällt. Das bewusst reduzierte Raumangebot bedeutet weniger Baumaterial und weniger beheizbares Volumen - unterschiedlich temperierte Gebäudezonen reagieren auf saisonale Nutzungsbedarfe.
Die Grundstruktur des Gebäudes wird in Holzbauweise und Brettstapeldecken ausgeführt. Die einfache und klar im Raster angelegte Konstruktion sorgt für eine effiziente Bauart und gleichsame Nutzungsoffenheit. Umsäumt wird das Gebäude durch eine leichte Stahlkonstruktion und einem Vordach aus Wellblech, welche für den vorgesehenen Ausbau bereits zukünftige Anschlusspunkte bereitstellt.
| Wettbewerb | 2025 2. Preis Freiraum |
| Nutzung | Gemeinschaftshaus |
| Kollaboration |
Bahnbögen Ehrenfeld
Die Bahnbögen angrenzend an den Bahnhof Ehrenfeld sind seit geraumer Zeit fester Bestandteil der Kölner Clubkultur. Die ansässigen Kulturbetriebe haben sich lange durch geplante Immobilienentwicklungen in ihrer Existenz bedroht gefühlt. Die Einrichtung einer Kulturschutzzone wendeten das Blatt und war Anlass zum Entwurf eines möglichen Zukunftsszenarios für die direkte Umgebung. Neben dem Umbau von weiteren Bahnbögen ist die Transformation des Postgebäudes zu einem emissionsverträglichen mischgenutzten Gebäude Teil des Bildes. Eine Bundesförderung ermöglicht in einem ersten Schritt die Erweiterung der Clubszene, um zwei weitere Bögen.
| Studie | seit 2022 |
| Nutzung | Kulturelle Nutzung |
Bürogebäude Köln
Das typische Bürogebäude an einer Hauptverkehrsachse - Handel im Erdgeschoss, darüber Bürofläche, im Dachgeschoss Wohnen und eine Tiefgarage - ist Sinnbild für die aktuelle Zeit. Die sinkende Nachfrage an Büro- und Handelsflächen stehen der wachsenden Nachfrage nach Wohnraum in den Innenstädten gegenüber. Die Büroflächen werden zu kleinen Wohneinheiten transformiert. Die Gewerbeflächen im Erdgeschoss werden verkleinert und der eingeschossige Flachbau aufgestockt. Im rückwärtigen Teil des Grundstücks wird auf der bestehenden Tiefgaragen ein zweigeschossiger Baukörper mit Studierendenappartments errichtet.
| Planung | seit 2024 |
| Nutzung | Wohnen und Gemeinschaftsnutzungen |
Gemeinschaftshaus Grasbrook
Das Gemeinschaftshaus Grasbrookpark ist Teil der öffentlichen Infrastruktur der HafenCity Hamburg. Es unterstützt mit seinem Programm - einem flexibel nutzbaren Mehrzweckraum, einem Kiosk und öffentlichen Toiletten - die Nutzung des belebten Grasbrookparks und dient als soziale Anlaufstelle für das Quartier. Die Architektur lädt zur Identifikation ein: Als eigenständiges architektonisches Wesen hebt sich das kompakte Gebäude klar von seinen großmaßstäblichen Nachbarn ab. Die einzelnen Funktionseinheiten des Gebäudes zeichnen sich in der Form verschiedener Volumenkörper ab, die durch Verschieben und Überlappen zu einer Einheit verschmelzen.
| Realisierung | 2019-2024 |
| Nutzung | Gemeinschaftshaus |
| Kollaboration | |
| Bauleute | Hafencity Hamburg GmbH |
Mobility Hubs Oberbillwerder
Die Mobility Hubs sind Orte der Mobilität und der Zusammenkunft. Das monofunktionale Programm des Parkens wird um kulturelle und öffentliche Funktionen ergänzt. Im Zentrum des Hauses steht das Mobilitätsfoyer in der Bel Etage. Das überhöhte 1. Obergeschoss bietet neben dem Parken auch Stellplätze für Fahrräder, Roller, Lastenräder etc. Der offene Bezug zum Platz ermöglicht, dass das Foyer als Stadtbalkon auch für andere Nutzungen wie Konzerte, Märkte temporär umzunutzen ist. Die Struktur des Mobility Hub 7 ermöglicht eine spätere Umnutzung zum Wohnen. Der Mobility Hub 6 wird neben dem automatisierten Parken ebenfalls mit weiteren Funktionen belegt. Im Erdgeschoss ein Bürgerbüro als kommunale Serviceeinrichtung in bester Lage. Darüber befinden sich Foyer, Bücherei, Co-Working sowie ein Theater.
| Wettbewerb | 2023 |
| Nutzung | Infrastruktur |
| Ausloberin | IBA Projektentwicklungsgesellschaft |
Genossenschaftswohnen Freimundo
Wohnen bedeutet Wandel. Ein Haus ist statisch, aber Bewohner*innen schaffen durch Kommunikation Veränderungen innerhalb der Struktur. Ein schmales und ein breites Gebäude bieten Raum zur Verhandlung von Räumen – im Hof, auf dem Dach, im Durchgang, auf den Pergolen und an Treppen- sowie Kombiräumen. Aber es ist manchmal auch gut, einfach die eigene Zimmertür zuzumachen…
Der Block wird im Norden und Osten von zwei Baukörpern gefasst, zwischen denen schmale Lücken Zugänge zum Hof bieten. Zwei Kerne mit Treppen und Fahrstühlen binden alle Wohnungen und Kombiräume an. Diese Räume können etagenübergreifend erschlossen und als Wohn- oder Gemeinschaftsbereiche genutzt werden.
| Wettbewerb | 2023 |
| Nutzung | Wohnen |
| Kollaboration |
Another portfolio entry
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| Building owner | Max Muster |
| Completion | 2024 |
Cuckoo back house
Die Siedlung Köln Vogelsang wurde als Erwerbslosensiedlung in den 1930er Jahren geplant. Die Parzellen sind großzügig bemessen, sodass eine Selbstversorgung mit Gartenbau und Kleinviehhaltung möglich war. Durch Teilung kann ein Hinterhaus auf eigenem Grundstück realisiert werden.
Die Zufahrt endet an einer Porch entlang der Grundstücksgrenze des Vorderhauses. Der Eingangsbereich mit Treppenraum ist vom übrigen Erdgeschoss abgegrenzt. Hierum organisieren sich Küche, Essplatz, Wohnraum und Bibliothek. In zwei Ecken verbinden und belichten Löcher Keller mit Erdgeschoss und Obergeschoss.
| Planung | 2019–2022 |
| Realisation | 2022 |
| Bearbeitung | Johann Eckartz, Thomas Widera, Wolfgang Zeh |
| Statik | imagine structure, Köln |
| Bauleute | Privat |
Informationszentrum Biosphärengebiet Schwarzwald
Das Besucherzentrum Biosphärengebiet ist ein moderner Holzbau, der traditionelle Schwarzwald-Techniken neu interpretiert. Die erdberührten Bauteile bestehen aus massivem Beton. Darüber erhebt sich eine Holzskelettkonstruktion, deren Kielstegdecken große Spannweiten bei geringem Gewicht ermöglichen. Das Schrägdach wird über ein Kehlbalkensystem abgetragen. Eine zentrale Scheibe, inspiriert von Fachwerktechniken, besteht aus einer Holz-Lehm-Verbundkonstruktion: Die aussteifende Tragstruktur aus Holz befindet sich in der Stampflehmwand.
| Wettbewerb | 2022 |
| Nutzung | Besucherzentrum |
| Kollaboartion | |
| Bild | Ralf Erdei |
Reinventing Festival Life
Das Wacken Open Air Festival (W:O:A) gibt es seit 30 Jahren und ist eines der weltweit größten Heavy Metal Open Air Festivals. In der Festivalwoche besiedeln fast 80.000 Fans die Kuhweiden um das Dorf. Der Flächenverbrauch steigt stetig- der zurückgelassene Müll ebenso. Vor diesem Hintergrund haben die Veranstalter in einem Wettbewerb Prototypen zum Schlafen, Essen, Waschen und Orientieren für ein nachhaltigeres Festivalleben gesucht. Wir haben versucht, neben den Bedürfnissen des Einzelnen eine Gemeinschaftsgröße zu etablieren, die sich das Teilen wichtiger Infrastrukturen zu eigen macht und gleichzeitig neue Anlaufpunkte auf den Zeltwiesen schafft.
| Wettbewerb | 2020 1. Preis |
| Nutzung | Festivalinfrastruktur |
| Kollaboration | Cordula Körber |
| Auslober | WOA Festival GmbH |
Freilichtbühne Monheim
Ein ehemaliges Ehrenmal aus der NS Zeit ist nach dem Krieg zu einer Freilichtbühne nebst Zuschauerrang umgewandelt worden. In den 50er und 60er Jahren wurden hier im Rheinpark Filme und Theaterstücke aufgeführt, später fiel die Bühne in den Dornröschenschlaf. Für das neu gegründete Musikfest „Monheimtrienale“ wird geprüft, inwieweit die bestehende Anlage reaktiviert werden kann.
Der Raum wird gefasst von einer leichten Stahlkonstruktion, die sich in den Park einfügt. Im Sommer werden Zuschauer- und Bühnenraum von einem aufgespannten Segel überdeckt. Die Steigung der Ränge wird erhöht, die Bühne an heutige Anforderungen angepasst.
| Studie | 2020 |
| Nutzung | Kultur |
| Auslober | Monheimer Musikfestival GmbH |
Kita Paderborn
Die Kindertagesstätte ist ein Ort des Alltags und des Spiels, der Freiheit und der Rituale. Ein Gebäude, das ein Zuhause ist, das Gemeinschaft fördert und kleinen Individuen ganz unterschiedliche Räume bietet.
Der Entwurf ordnet die sechs Betreuungsgruppen in einem flexiblen Cluster nach Süd-Osten orientiert an. Die beiden U3 Gruppen liegen im Erdgeschoss und haben einfachen Zugang nach draussen. Durch einen grosszügigen Spielflur werden das Familienzentrum im Osten, der Haupteingang im Norden, der Essraum im Westen und der Zugang zum Aussengelände im Süden erschlossen. Der daran angegliederte offene Treppenraum führt entlang des Essraums ins Obergeschoß.
| Wettbewerb | 2020 |
| Nutzung | Kindertagesstätte |
| Kollaboration | |
| Auslober | Stadt Paderborn |
Gemeinschaftshäuser Hamburg
Die drei Gemeinschaftshäuser in der Hafencity laden auch durch ihre Architektur zu dieser Identifikation ein: Als eigenständige, selbstbewusste, freundliche, aber auch etwas seltsame architektonische Wesen heben sie sich klar vom Kontext ab, docken aber auf jeweils spezifische Art und Weise an das Quartier an. Auch wenn sie durch ihre formale Sprache eindeutig zu einer Familie gehören, verfügt doch jedes Haus über seinen eigenen, unverwechselbaren Charakter mit seinen Eigenheiten und Skurrilitäten. Im Kontext der oft anonym empfundenen Großstadt sind die Gemeinschaftshäuser nahbare, offene und emphatische Architekturen.
| Wettbewerb | 2019 |
| Nutzung | Gemeinschaftshäuser |
| Kollaboration | |
| Auslobung | Hafencity Hamburg GmbH |
Genossenschaftswohnen Freihampton
Wohnen in der Kooperative Grossstadt heisst, gleichermaßen gemeinschaftlichen und privaten Raum unterschiedlicher Art zu finden.
Der Entwurf setzt dem Garten im Inneren des Grundstücks einen der Straße zugewandten Platz entgegen. Gemeinschaftliche Nutzungen im Erdgeschoss wenden sich diesen Außenräumen zu.
Das Ensemble besteht aus einem langen Baukörper mit Ost-West Ausrichtung und einer Nord-Süd ausgerichteten, niedrigen Halle. In der Halle bilden großzügige Erschliessungsterrassen einen geteilten Außenraum. Die 2-geschossigen Aufenthaltsräume an der Erschliessung bieten Platz für den nachbarlichen Austausch im langen Gebäude.
| Bearbeitung | 2019 |
| Nutzung | Wohnen |
| Kollaboration | |
| Auslober | Kooperative Grossstadt, München |
Cuckoo back house
Die Siedlung Köln Vogelsang wurde als Erwerbslosensiedlung in den 1930er Jahren geplant. Die Parzellen sind großzügig bemessen, sodass eine Selbstversorgung mit Gartenbau und Kleinviehhaltung möglich war. Durch Teilung kann ein Hinterhaus auf eigenem Grundstück realisiert werden.
Die Zufahrt endet an einer Porch entlang der Grundstücksgrenze des Vorderhauses. Der Eingangsbereich mit Treppenraum ist vom übrigen Erdgeschoss abgegrenzt. Hierum organisieren sich Küche, Essplatz, Wohnraum und Bibliothek. In zwei Ecken verbinden und belichten Löcher Keller mit Erdgeschoss und Obergeschoss.
| Planung | 2019–2022 |
| Realisation | 2022 |
| Bearbeitung | Johann Eckartz, Thomas Widera, Wolfgang Zeh |
| Statik | imagine structure, Köln |
| Bauleute | Privat |
Baulücke Köln
Ein Grundstück, 10,00 x 3,50 Meter groß, bebaut mit einer Garage, in Mitten einer denkmalgeschützten Häuserzeile aus der Gründerzeit in Ehrenfeld. Auf der anderen Straßenseite im Süden verläuft in sechs Metern Höhe die Bahntrasse. In den Bögen darunter Afroshop, Schlosser und Schrotthandel. Es ist ein Haus über sechs Etagen, Keller und Dachterrasse. Das Erdgeschoss ist als Lobby und Arbeitsraum Schnittstelle zur Straße. Die Wohnräume befinden sich in den oberen Stockwerken mit Blick über die Gleise auf die Stadt. Dazwischen liegen die Schlafräume und das Bad. Genau wie die Planung und der Bau des Hauses ist die Nutzung ein Prozess - aktuell nutzen wir die Baulücke als Büro.
| Realisierung | 2011-2018 |
| Nutzung | Wohnen & Büro |
| Statik | Jürgen Bernhardt |
| Bauleute | Privat |
Another portfolio entry
English Text: Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.
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| Building owner | Max Muster |
| Completion | 2024 |